Gründe für den Bau eines Biomasse-Heizkraftwerkes in Moers
BMHKWs sind für Betreiber wie die ENNI Energie & Umwelt Niederrhein, die Stadtwerke Dinslaken und die Standorte attraktiv.
So war der Einstieg in die eigene Stromproduktion über die Biokraft Moers für die ENNI und die Stadtwerke Dinslaken ein zusätzlicher Garant der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit beider Unternehmen. Eindeutig: Dieser Schritt bedeutet ein Stück weit mehr Unabhängigkeit vom volatilen Strommarkt und eine Erweiterung der Wertschöpfungskette auf die Produktionsstufe. Für kommunal dominierte Energieanbieter besonders wichtig: Es decken sich wirtschaftliche und ökologische Interessen. Denn BMHKWs zählen zu den umweltschonendsten Strom-Produktionsmöglichkeiten.
Somit sprachen folgende Argumente für die Errichtung des Moerser BMHKWs:
- Eine ideale Infrastruktur:
Die im geplanten BMHKW erzeugte Wärme wird zu Marktpreisen an den Fernwärmeverbund Niederrhein (FVN) verkauft. Der erzeugte Strom wird in das Moerser Stromnetz der ENNI eingespeist.
- Ökologische Verantwortung:
Einsatz Kohlendioxid(CO2)-neutraler, natur belassener Rohstoffe wie Baum- und Strauchschnitt als Brennstoff .
- Rohstoffquelle:
Holz ist ein langfristig verfügbarer Energieträger. Die energetische Nutzung dieses Rohstoffes ist sehr umweltschonend.
- Modernste Technik:
Das Moerser BMHKW erzielt eine hohe energetische Ausnutzung der Brennstoffwärme, da es sowohl thermische als auch elektrische Energie mit optimalen Wirkungsgraden erzeugt. Dies geschieht unter Einhaltung aller gültigen Emissions- und Sicherheitsvorschriften.
- Wirtschaftliche Vorteile:
Auch wirtschaftlich gesehen sind BMHKWs sehr interessant, da sie im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) staatlich besonders gefördert werden. So regelt die so genannte Biomasseverordnung für den Anwendungsbereich der Vergütungsregelung des EEG, welche Stoffe als Biomasse anerkannt werden, die zulässigen technischen Verfahren zur Stromerzeugung und welche Umweltanforderungen einzuhalten sind.

